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Listening to the Spirit... Auf den Geist hören

The Holy Spirit played a vital role in the life and spirituality of Bl. Arnold Janssen. He has consecrated himself to the guidance of the Spirit. He has lived a life centered on the Spirit and desired that his three Congregations have the same adoration to the Spirit. His passion for the mission was ignited in Steyl and continued to burn in many countries in the world, now for 125 fruitful years.

The year 2000 is both the Springtimes of the Church and the SVD. Joining you in this historic moment and on the Fests of Pentecost and the Holy Trinity, the main fest of the Society, we publish our humble newsletter, WORT MIT-TEILEN. Through this publication, allow us to share our thoughts and experiences with you. We, the seminarians coming from various parts of the world, reach out to you all and like our confreres who are now in Rome for the General Chapter, we continue to listen to the Word of the Spirit in our life and community.

Unsere Missionarische Antwort heute... Our Missionary Response Today

Unser Leben ist für die Menschen”, sagte mir P. Ludger Müller, ein Mitbruder, der in Berlin als Krankenhausseelsorger arbeitet, nach der multi-kulturellen Messe in der Gemeinde Sankt Anna (Hangelar), die wir, Steyler Fratres gestalteten. Diese Aussage beeindruckte mich. Ich wurde nachdenklich. Tatsächlich hat er völlig Recht, wenn es um unsere missionarische Verantwortung geht.

“Unser Leben ist nicht für uns oder für die Gesellschaft, sondern für die Menschen.” Dieser umfassende Ausdruck verkörpert das Ziel unserer christlichen und missionarischen Aufgabe. Die priesterliche und religiöse Ausbildung zielt darauf, dass wir fähig sind, die Herausforderungen unserer Zeit besser zu kennen und zu beherrschen. Die Verwirklichung unserer Absicht beginnt im Seminar durch eine bereichernde und angemessene Formation. Diese Formation muss uns fähig machen, uns der missionarischen Herausforderung in der vielfältigen Gesellschaft zu stellen.

Diese Mission fängt nicht nach der Priesterweihe an, sondern hier und heute. Um dieses Ziel zu erreichen, versuchen wir, Fratres aus aller Welt, die deutsche Gesellschaft besser kennenzulernen durch das Theologiestudium und durch die verschiedenen sozialen Einsätze in der Gemeinde, im Altenheim oder im Krankenhaus.

Diese Ausgabe unseres Heftes WORT MIT-TEILEN berichtet von den Reflexionen über unsere sozialen Einsätzen, die wir während des Studiums machen dürfen. Studium im weiteren Sinn ist nicht nur Theorie, sondern auch Praxis. Unsere Erfahrung im Gefängnis, in der Schule, am Bahnhof, Begegnung mit anderen Religionen und mit den Jugendlichen führen uns zu einer vollkommenen Theologisierung.

Als Student können wir nur kleine Schritte machen, aber diese kleinen Schritte sind unsere missionarischen Bemühungen, unsere Antwort als Fratres auf die Herausforderungen unserer Zeit.

Wir hoffen darauf, dass Ihr von unseren Erzählungen und durch unsere Mit-teilung lernen könnt und Euch von unserem gemeinsamen Weg inspirieren lasst: “Unser Leben ist für die Menschen.”